Mit Rat und Tat zur Seite: Bundestagsabgeordneter Dr. Karl-Heinz Brunner und Stellvertretender Landrat Dr. Paul Wengert (beide SPD) zu Gast im Festspielhaus Neuschwanstein

Mit Rat und Tat zur Seite: Bundestagsabgeordneter Dr. Karl-Heinz Brunner und Stellvertretender Landrat Dr. Paul Wengert (beide SPD) zu Gast im Festspielhaus Neuschwanstein

Pressemitteilung SPD Rückblick 2020-08-10.pdf

Füssen, 10. August 2020. „Eine top Vorstellung, was Sie alles geleistet haben“ zollte der Bundestagsabgeordnete Dr. Karl-Heinz Brunner dem Inhaber Manfred Rietzler und Theaterleiter Benjamin Sahler bei einem Gespräch vor Ort Respekt. Obwohl das Festspielhaus seit dem Lockdown keine großen Vorstellungen geben darf, werde alles getan, um das Drei-Sparten-Haus zu sichern. Brunner wies darauf hin, dass neben der Kultur- und Veranstaltungsbranche auch die Schausteller, die Gastronomie, der Tourismus und die damit verbundenen Reisebüros und Makler mitleiden würden. Der Ostallgäuer Stellvertretende Landrat Dr. Paul Wengert, der seinerzeit als Füssener Bürgermeister die Entwicklung des nunmehr 20jährigen Festspielhauses aktiv mit begleitete, meint: „Im Jubiläumsjahr ist es nun Aufgabe aller, dieses hier gewollte Haus mit allen Kräften gemeinsam zu unterstützen.“

Brunner wird sich bei der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters dafür einsetzen, dass es für komplexere Bühnenereignisse, wie ein Musical es mit Gesang, Tanz und Akrobatik mit sich bringt, zeitnah Hygienekonzepte von Bundeshand geschaffen werden. Es könne nicht angehen, dass jedes Theater für sich das erfinden und vorlegen müsse, dafür müsse es wie für Sportarten bundesweite Regeln geben. Darüber hinaus gab er konkret Rat, wie das Theater über die sonstigen Corona Hilfen hinaus staatlich gefördert werden könne. Dies könne beispielsweise durch Investitionsförderung durch das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geschehen oder durch Förderung in den verschiedenen bayerischen Kultur- und Bildungsabteilungen auf Landesebene. Letztere würden dann in den Doppelhaushalt 2021/2022 eingehen. Die Verzahnung der bayerischen Landesförderung mit Förderung vor Ort durch Bezirk, Landkreis und Stadt wurde ebenfalls erörtert.

Pressekontakt
Ulrike Propach
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