Hochgenuss bei „Vier Jahreszeiten“ im Quadrat Ensemble Rubin überzeugte auf der Panoramaterrasse des Festspielhauses Neuschwanstein

Hochgenuss bei „Vier Jahreszeiten“ im Quadrat Ensemble Rubin überzeugte auf der Panoramaterrasse des Festspielhauses Neuschwanstein

 

Füssen, 21. August 2020 (up). In graziler Leichtigkeit mit Spielfreude und höchster Präzision überzeugte das Streichquintett „Ensemble Rubin“. Im Ensemble vereinen sich Ferenc Kölcze (Solovioline und Arrangements), der Geiger Arthur Medvedev, Andreas Höricht an der Viola, Klaus Kämper am Cello und Bernhard Seidel am Kontrabass. Die musikalische Paarung aus dem Spätbarock mit einer modernen Tango-Komposition bot einen dialogreichen Genuss. Die beiden Werke von Antonio Vivaldi und Astor Piazolla wurden jeweils abwechselnd je nach Jahreszeit vorgestellt.

Der Konzertort konnte kaum reizvoller sein – die Panoramaterrasse des Festspielhauses Neuschwanstein in Füssen. Mit Blick auf das im Abendrot aufleuchtende Königsschloss Ludwig II. zogen die Jahreszeiten Frühling – Sommer – Herbst – Winter an den Zuschauern vorüber. Derweil zogen hinter dem Säuling die sich aufbauenden Gewitterwolken, welche sich dankbarerweise erst nach dem Open Air Konzert entluden. Das Ensemble Rubin glänzte korrespondierend zu seinem verheißungsvollen Namen, denn es meisterte in Kleinstbesetzung das barocke Werk, das in der Aufführung als sehr herausfordernd gilt, mühelos. Zwischen den einzelnen Jahreszeiten rezitierte Bernhard Seidel aus denen ins Deutsche übersetzen Sonetten von Antonio Vivaldi, die zu der Notenschrift der zwölf Einzelkonzerte dazu gehören. Ergänzt wurden diese lyrischen Vorträge durch aktuellere ursprünglich spanische Gedichte.

Diese erzählten packend von Liebe und deren Vergehen sowie die nostalgische Sehnsucht nach der früheren Nähe. Tangomusik zeichnet sich stets durch die Widerspiegelung aller menschlichen Tiefen und Höhen aus. Die musikalische Umsetzung durch ein reines Streichquintett war eine ungewohnte Klangwelt, die jedoch eine musikalische Dichte hervorbrachte, welche in der Open Air Atmosphäre das Publikum begeisterte. Das Festspielhaus-Publikum wusste es mit langem Applaus zu schätzen, während sie begleitet vom „Canon“ von Johann Pachelbel nach Hause verabschiedet wurden.

Das nächste Klassikkonzert „Ich lade gern mir Gäste ein“ findet am 5. September statt – ein Arienabend mit Hermine May (Mezzosopran) und Margarita Oganesjan (Piano). Alle Sommergarten-Spieltermine und Tickets unter www.das-festspielhaus.de und 08362 / 5077-777

Pressekontakt
Ulrike Propach
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